Blick auf den Altbau der ABK Stuttgart

Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

https://www.abk-stuttgart.de
  • Am Weißenhof 1, 70191 Stuttgart
  • 1761 gegründet
  • rund 900 Studierende

Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart zeichnet sich durch ihr vielfältiges und deutschlandweit einzigartiges Fächerspektrum aus: Mit 22 Studiengängen in den Bereichen Architektur, Design, Kunst, Künstlerisches Lehramt und Kunstwissenschaften-Restaurierung bietet sie rund 900 Studierenden ein weites Feld an Studien- und Forschungsmöglichkeiten in den freien und angewandten Künsten. Die ABK Stuttgart steht für Interdisziplinarität, für Diversität und für Weltoffenheit. Künstlerische und experimentell-forschende Ansätze sowie innovatives und zukunftsweisendes Denken zeichnen das Studium an der ABK insbesondere aus.

Die ABK Stuttgart bietet ein hervorragendes Lehr- und Lernumfeld in der eigenen Disziplin und darüber hinaus. Das Studium findet in kleinen Klassen und in intensivem Austausch statt. Der Erwerb gestalterisch-künstlerischer Qualifikationen, die Vermittlung technisch-praktischen Wissens und berufsfeldspezifischer Kenntnisse zielen auf die Herausbildung einer individuellen künstlerischen Persönlichkeit.

Zum besonderen Profil der Hochschule gehören die über dreißig Werkstätten der ABK, in denen Studierende ein breites Spektrum analoger und digitaler Entwurfs- und Realisierungsprozesse erlernen und umsetzen. Die Werkstätten sind von zentraler Bedeutung für die künstlerische Ausbildung und Orte, an denen die Interdisziplinarität als Spezifikum der Akademie sichtbar wird.

Rektorin

Porträtfoto von Eva-Maria Seng
© Privat

Prof. Dr. Prof. h.c. mult. Eva-Maria Seng
ist seit Juni 2024 Rektorin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Die Kunsthistorikerin und Empirische Kulturwissenschaftlerin hatte zuvor den Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe der Universität Paderborn inne. Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Empirischen Kulturwissenschaft an den Universitäten Tübingen und München wurde Seng 1992 mit einer Arbeit über den evangelischen Kirchenbau im 19. Jahrhundert mit Auszeichnung promoviert. Im Jahr 2000 habilitierte sie sich ebenda mit einer Schrift über neue Ansätze im Städtebau des 16. und 17. Jahrhunderts. 2006 erhielt sie Berufung an die Universität Paderborn, an der sie den Masterstudiengang Kulturerbe ebenso wie das Kompetenzzentrum für Kulturerbe: materiell – immateriell – digital als wissenschaftliche Dienstleistungsinstanz konzipierte und etablierte. Als gefragte Expertin für das kulturelle Erbe engagiert Seng sich in zahlreichen Kommissionen, Gremien und Jurys. Darüber hinaus gehört sie dem Doktoranden-Auswahlausschuss der Studienstiftung des Deutschen Volkes an. Ihre wissenschaftlichen Leistungen wurden durch eine Reihe an Preisen, wie z.B. mit der Verleihung des Johannes Brenz-Preises in Stuttgart und des Christian-Wolff-Preises der Martin-Luther-Universität Halle, gewürdigt.

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