HRK - Aufruf zur Teilnahme an der Europawahl 2024

HRK-Pressemitteilung (08.05.2024): „Grenzenlos studieren. Europa wählen!“ und „Hochschulen wählen Europa“: Aufrufe zur Teilnahme an der Europawahl – HRK-Prüfsteine zur Wissenschaftspolitik veröffentlicht

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) und das Deutsche Studierendenwerk (DSW) rufen unter dem Motto „Grenzenlos studieren. Europa wählen!“ gemeinsam dazu auf, sich an der Wahl zum Europaparlament zu beteiligen. Der Appell, am 9. Juni 2024 vom eigenen Wahlrecht Gebrauch zu machen, richtet sich nicht nur an Studierende, sondern an alle Hochschulangehörigen. Die drei Verbände mahnen zudem einen fairen, respektvollen und friedlichen politischen Wettstreit an. [...]

Zum morgigen Europatag, einen Monat vor der Europawahl in Deutschland, erklärt HRK-Präsident, Prof. Dr. Walter Rosenthal: „Gerade in der Wissenschaft zeigt sich, wie segensreich die Idee der europäischen Integration ist. Austauschprogramme wie Erasmus+, die EU-Forschungsförderung oder auch die europäischen Hochschulallianzen – all dies bringt Hochschulen und Wissenschaft in Europa weiter zusammen und voran. Die deutschen Hochschulen und ihre Studierenden, Lehrenden, Forschenden und ihr unterstützendes Personal profitieren oft ganz persönlich davon. Dies mag uns selbstverständlich erscheinen, ist es aber keineswegs. Das gilt leider auch für die Freiheit der Wissenschaft. Dass populistische, nationalistische und illiberal antidemokratische Kräfte, die es sich mit Protest und unterkomplexen Lösungsvorschlägen sehr einfach machen, das Trennende betonen oder destruktive Pläne verfolgen, überall in Europa im Aufwind sind, muss uns sorgen. Deren Einfluss zu begrenzen, gelingt durch sachliche Widerrede und eine hohe Wahlbeteiligung demokratisch gesinnter Bürger:innen.“ [...]

Welche wissenschaftspolitischen Vorstellungen und Ziele die in Deutschland antretenden großen Parteien in Europa verfolgen, geht u. a. aus den Antworten auf Wahlprüfsteine der HRK hervor. Die Antworten auf acht Fragen sind einander zum direkten Vergleich gegenübergestellt. Die HRK hatte alle großen Parteien angefragt, die derzeit im Bundestag vertreten sind und sich einem einheitlichen Verfahren zur Beantwortung entsprechender Anfragen angeschlossen haben.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

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